„UNSER WEG“ – EIN EVENT FÜR UNSERE GRUPPE


 

 

Eltern und Kinder freuen sich auf die Versandaktion von „unser weg“

 

 

Ich habe immer mit Spannung auf die neue Ausgabe von UNSER WEG gewartet. Wenn sie dann endlich im Briefkasten lag, konnte ich es kaum erwarten, die interes­santen Artikel zu lesen. Meistens habe ich mir gleich einen Kaffee gemacht und mir eine Pause mit unserer Zeitschrift gegönnt. Mittlerweile geht für uns die spannende Zeit schon viel früher los, denn wir organi­sieren den Versand!

 

Gemeinschaftserlebnis

Wir – das ist eine Gruppe von fünf Familien aus dem Eichsfeld. Seit drei Jahren machen wir den Versand gemeinsam mit unse­ren Kindern. Für uns ist das immer ein Gemeinschaftserlebnis. Wenn wir von dem ungefähren Anliefertermin der Palette mit den druckfrischen Zeitschriften erfahren, wird es spannend: Dann heißt es telefo­nieren und schreiben, um einen gemein­samen Termin für den Versand zu finden. Er soll zeitnah sein, denn die Leser sollen so schnell als möglich die Zeitschrift in den Händen halten. Wenn der Termin geklärt ist, dann muss eine Familie die gelben Postversandkisten bei der Post bestellen. Die Spedition bringt die Lieferung in unser Schönstattzentrum. Nun gilt es, eine Zeitschrift zu wiegen, damit eine andere Familie die Briefmarken bestellen kann und uns die Etiketten schicken kann. Ich bereite oft schon die Umschläge vor, denn wenn wir uns dann zum Versand treffen, geht es gleich richtig rund: Die Zeitschriften werden auf die Tische verteilt, und die vie­len Helfer müssen koordiniert werden. Die Kinder wollen am liebsten gleich „loslegen“, aber da ja jede Zeitschrift richtig ankom­men soll, muss alles nach Anweisungen und geordnetem System vor sich gehen.

 

Viele fleißige Hände machen der Arbeit schnell ein Ende

Die Hauptaufgabe ist es, die Zeitschriften auf der Rückseite mit dem Adressetikett zu bekleben. Wir haben alle immer sehr viel Freude daran, wenn wir bekannte Adressaten entdecken und manchmal erlau­ben wir uns, einen kleinen Gruß von uns in die Zeitschrift zu schreiben. Dabei werden die Zeitschriften nach Postleitzahlbereichen sortiert, gezählt, in Bünde verschnürt und in die Versandkisten gepackt. Diese sind separat zu beschriften. Zeitschriften, die ins Ausland versandt werden, müssen alle in Umschläge verpackt werden, ebenso die Postsendungen für Adressaten, die mehrere Zeitschriften erhalten.

 

Mit so einem großen Helferteam ist nach zwei bis drei Stunden alles geschafft. Die Postkisten werden wieder im Auto verstaut und am nächsten Tag zur Post gebracht. Der Raum wird noch aufgeräumt, die lee­ren Kartons gebündelt und ebenfalls in die Autos verstaut zum Entsorgen.

 

Eine Pizza zur Belohnung

Wenn es möglich ist, nutzen wir die Zeit, um im Anschluss gemeinsam als Gruppe ins Kapellchen zu gehen. Besonders zur Freude der Kinder (aber natürlich auch der Erwachsenen) ist es schön, wenn unser Arbeitseinsatz mit gemeinsamem Pizzaessen oder Würstchengrillen endet.

 

So wird der Versand auch immer zu einem Gruppentreffen der besonderen Art. Die Versandarbeit ist eine Teamarbeit, die sich auf vielen Schultern ver­teilt und somit nicht zur Last einzelner wird. Auch unsere Kinder freuen sich jedes Mal auf das Wiedersehen.

 

Quelle: Unser Weg 2016 Qrt. 1