Da war eine Zeit,

in der ich verschlossen habe,

was in mir lebt an

Wunsch und Liebe,

geschützt vor Verletzung

und unsichtbar.

 

Da war eine Zeit,

in der ich das Drängen

zugelassen habe,

die Luft zum Atmen

weniger wurde,

die Neugierde tastend war,

und unausweichlich.

 

Da war eine Zeit,

zur Entfaltung reif,

der Mut spürbar,

die Schönheit zu ahnen,

und das Leben stärker,

als die Angst vor dem Nein,

lieber fallen,

als vertrocknen.

Gott zu Liebe.

 

 

Regina Hagmann