HAUSHEILIGTUM „TO GO“


 

 

 

 

Unser Hausheiligtum – immer wieder ein Treffpunkt für meinen Mann und mich, wenn das Haus noch schläft und wir uns dort um 6.00 Uhr zum Angelusgebet treffen, stehend vor der warmen Heizung, aneinander gelehnt. Wir hören die Glocken der Basilika und sehen sie auch, wenn unser Blick auf das Fenster fällt. Die Gedanken und das Gebet für die Aufgaben, für die Menschen begleiten uns von hier aus in den Tag … Als Erinnerung dazu trage ich seit einigen Monaten eine kleine MTA-Medaille an meiner Armbanduhr – eine „MTA to go“ (MTA = Mater Ter Admirabilis lateinisch = Dreimal Wunderbare Mutter). Immer wieder einmal fällt mein Blick darauf, auch wenn ich keine Uhrzeit wissen will. Dann spüre und höre ich das leise Anklopfen, wenn sie – meiner Tätigkeit folgend – mal am Kunden Maße für Kompressionsstrümpfe nimmt, das Mittagessen kocht oder – wenn mein Sohn gerade Hausaufgaben macht, mit mir still bei einer Tasse Kaffee aushält, bis er fertig ist … Dies sind kleine „Zwischenstopps“, die das fortsetzten, was in der Gebetszeit im Hausheiligtum begonnen hat.

 

Immer wieder steht auch eine Kerze dort oder ein kleines Namenskärtchen als Zeichen dafür, dass wir diesen Menschen ganz besonders in die Schutznähe der Gottesmutter stellen.

 

Außerdem haben wir ein Bild der MTA gemalt und umrahmt mit uns wichtigen Symbolen. Es hat keinen festen Platz im Haus, sondern wird dahin mitgenommen, wo es „gebraucht“ wird. Unser „mobiles“ Hausheiligtum!

 

 

 

 

Quelle: Unser Weg 2018 Qrt. 1