MEDIENMÜNDIG WERDEN


 

 

 

 

Selbstbestimmt mit Medien umgehen lernen

 

 

Die Technik taufen

Was ist unsere Aufgabe der Technik gegenüber? Lassen Sie mich es klar sagen: Wir wollen die Technik nicht morden -wir gebrauchen ja auch die Früchte der Technik. Wir müssen die Technik taufen! Was heißt das praktisch? Alles Große, was der Menschengeist erdacht, was er erfunden, was er geschaffen, was er schöpferisch hervorgebracht hat, all das sollen wir in die großen Pläne des Dreifaltigen Gottes hineinbauen. Wofür müssen wir sorgen? Dass auch die Technik und der technische Mensch, die technische Gesellschaft wieder das Wort versteht: Die Welt ist und bleibt ein Abbild des Dreifaltigen Gottes, und die Sendung der Welt von morgen ist genau die gleiche Sendung, die sie gestern hatte. Nicht Nachfolger der Maschine wollen wir sein, sondern alles Maschinelle benutzen, um Nachfolger Gottes und Nachfolger Christi zu werden.

J. Kentenich 14.-18.10.1967

 

Immer vor dem Fernseher hocken?

Wenn auch wir anfangen, das so zu machen, wie die meisten heutigen Familien, die immer vor dem Fernseher hocken, wird die Familie auseinandergerissen. Da wird man einander fremd.

J. Kentenich 01.10.1956

 

Belastende Bilder loswerden

Wie viele von uns sind durch die Arbeit immer körperlich sehr ermüdet, ebenso seelisch! Je stärker da das Bewusstsein in Anspruch genommen ist und belastet wird, desto eher können die im Unterbewusstsein eingeschlossenen Vorstellungen (Bilder, Filme, ...) zum Durchbruch kommen, sobald die Überlastung des Bewusstseins nachlässt. Es ist wie bei einem gefüllten Fass. Wenn es auch nur tropfenweise gefüllt wird, läuft es schließlich doch über, sobald es voll ist.

 

Wir müssen zunächst dafür sorgen, dass manche Dinge nicht ins Unterbewusstsein eindringen, dass sie nicht so leicht in die Seele aufgenommen werden können. Sind sie aber da, dann müssen wir sorgen, dass sie bald wieder hinausgeworfen werden.

 

Gute Bilder ansehen

Gute Gedanken, gute Bilder müssen ins Unterbewusstsein hineingeführt werden; aber nicht durch Zwang.

J. Kentenich 1927

 

 

 

 

Quelle: Unser Weg 2018 Qrt. 3