DAS WIR, DAS EINE HEIMAT HAT


 

 

 

 

Beim Familienfestival, das im Mai 2018 in Schönstatt stattfand, hat Bewegungsleiter Pater Ludwig Güthlein in seiner Predigt bei der Liebesbündnisfeier verschiedene Aspekte des Mottos „Das WIR gewinnt!“ beleuchtet. Unter anderem kam er auf das Symbol des Festivals zu sprechen: zwei Eheringe, die das „Wir“ darstellen, mit einem Dach darüber. Hier ein Auszug:

 

 

Das Wir, um das es uns geht, ist ein Wir mit Haus, ein Wir, das einen Raum hat, in dem es sich entfaltet … Einer sagte über das Ankommen in Schönstatt: „Man kommt hier an – und ich habe gleich das Gefühl, ich komme nach Hause.“ Ich weiß nicht, ob es vielen von uns so geht. Man kommt hierher und fühlt sich zu Hause. Wenn wir hier auf dieser Wiese wären und uns einen Moment mal vorstellen, diese Kapelle hinter mir wäre nicht da ... Das kann man sich fast nicht vorstellen. Wir wären nicht zu Hause. Dieses Logo, dieses Dach, erinnert auch in seiner Form an das Heiligtum. Pater Kentenich war sehr überzeugt, dass diese Art von Ort und gleichzeitig von Gemeinschaft, die um diesen Ort entsteht, etwas ist, was Zukunft meistern kann.

 

 

Zurzeit macht ein Buch die Bestsellerlisten- Runde: „Das Kind in dir muss Heimat finden“. Das klingt so einfach – aber wenn man das erstaunt feststellt: „Ich komme nach Hause“, dann ist etwas Großes in unserer Zeit gelungen.

Wenn Pater Kentenich Familien besucht hat und dort das Hausheiligtum gesehen hat, hat er dort gelegentlich kniend mit den Familien gebetet. Es war ihm ganz heilig, dass dieser Ort, diese Heimat, überall auf der ganzen Welt ist. Dass der Ort hier, das Heiligtum, die Kraft hat, eine ganze Welt zu beheimaten, weil es ihn hier gibt und doch gleichzeitig überall. Das Wir, das eine Heimat hat, dieses Wir gewinnt.

 

 

Ein Auszug aus der Predigt von Pater Ludwig Güthlein beim Familienfestival in Schönstatt, Mai 2018

 

 

Quelle: Unser Weg 2018 Qrt. 4