Wir über uns
Aktuelle Ausgabe
Abo-Service
Archiv
Termine
Links
Suche
Kontakt


NICHTS KANN UNS STOPPEN



 

 

"Nichts kann uns stoppen, wenn wir zusammenhalten!", so stand es auf einer Postkarte, die bei uns ins Haus flatterte. Darunter war ein Bild von einer Ruder-Mannschaft, die im gleichen Rhythmus rudernd in beachtlicher Geschwindigkeit über das Wasser glitt. Der Satz könnte eine Überschrift sein, wie wir unser Projekt "Familienkalender" erlebt haben.

 

 

Doch der Reihe nach, wie alles anfing ...

 

Die Erfahrung von gelungenem Leben

In unserer Kursgemeinschaft im Familienbund tauschten wir uns immer wieder aus, wie wir unseren Glauben in der Familie ganz praktisch leben: Die Feste im Kirchenjahr, die alltäglichen Rituale, Bräuche und Ideen. Dabei machten wir drei Erfahrungen:

 

Die religiösen Formen und Bräuche in unseren Familien sind sehr vielfältig und drücken doch alle dasselbe aus. Gelebte Ideen stecken an: Da nimmt jeder von einem anderen eine neue Anregung mit. Der Reichtum dieser Erfahrungen ist nicht selbstverständlich; in vielen Familien gibt es eher eine Hilflosigkeit, wie man als Hauskirche den Glauben leben kann.

 

Die Sehnsucht, etwas weiterzugeben

Aus der Erfahrung, dass uns hier ein Reichtum geschenkt ist, entstand bald der Wunsch, etwas davon weiterzugeben. Wie unter uns das Leben der einen Familie, bei der anderen Familie etwas Neues geweckt hat, so könnte es doch auch über uns hinaus geschehen. Aber so schnell ging es nicht: Ein paar Jahre hat es gedauert, bis aus der allgemeinen Sehnsucht eine konkrete Idee geworden ist. Den vielen Büchern und Heften über religiöses Leben in der Familie wollten wir nicht einfach ein weiteres hinzufügen.

 

Die Idee

Irgendwann hatte jemand die Idee mit dem Familienkalender. Da hat es plötzlich gezündet: So einen Familienkalender nutzen viele Familien als praktisches Termin- Planungs-Instrument. Weil der Kalender meistens in der Küche oder beim Esstisch hängt, bringen wir damit die Ideen für das religiöse Leben mitten hinein in die Familie.

 

Ein langer Weg

Der Weg von der Idee bis zur Verwirklichung war länger, als wir es zuerst vermutet haben. Vieles war für uns Neuland: Was müssen wir tun? Kann uns ein Verlag helfen? Brauchen wir einen Vertriebspartner oder wenigstens ein Vertriebskonzept? Wie viel Geld brauchen wir und woher könnten wir es bekommen? Um was müssen wir uns zuerst kümmern, was hat noch Zeit? Nach der ersten Euphorie holten uns manche Gespräche erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen runter.

 

Höhen und Tiefen

Aber "nichts kann uns stoppen, wenn wir zusammenhalten!". Manchmal ruderten wir alle zusammen im Takt und nahmen dabei Fahrt auf, manchmal ließen wir die Ruder sinken oder ruderten durcheinander, so dass wir nicht vorwärts kamen. Manchmal trug uns eine Welle der Begeisterung vorwärts, manchmal zweifelten wir, ob es den Aufwand wirklich lohnt. Manchmal bremsten uns Enttäuschungen, doch dann gingen an anderer Stelle wieder Türen auf, durch die wir auf das nächste Wegstück geführt wurden. Ab und zu kam in uns die zweifelnde Frage auf, ob alles nicht nur eine fixe Idee von uns ist. Da wurde das "Zusammenhalten" auch im Bezug auf Gott konkret: Denn wenn er durch uns den Kalender verwirklichen will, dann kann uns wirklich nichts stoppen, wenn es aber nur unsere Idee war, dann wird es eh wie eine Seifenblase irgendwann zerplatzen. Das Bewusstsein, sein Werkzeug zu sein, konnte da Ruhe schenken, auch wenn scheinbar nichts weiterging.

 

So entstanden die Inhalte, das Grundraster, der Titel, die Monatsmottos, die Texte, die Grafik… und irgendwann war es geschafft. Die Druckerei rief an, wir können die Kalender abholen. Aber geschafft war es da mit noch nicht, es ging erst richtig los, denn die Kalender wollten ja verkauft sein. Auch das war zunächst ein Sprung ins kalte Wasser. Wir sammelten einfach mal, bei wem wir den Kalender anbieten könnten: Multiplikatorenfamilien, Schönstatt-Gemeinschaften, religiöse Läden, Veranstaltungen und so weiter. Schon bei den ersten Kontakten kam uns von vielen eine große Begeisterung und dann auch eine Welle an Bestellungen entgegen. Schon nach wenigen Wochen hatten wir unsere erste Auflage verkauft und mussten eine zweite Auflage nachdrucken. Neben den Erfahrungen bei der Entstehung des Kalenders war das für uns noch einmal eine Bestätigung, dass es nicht nur eine fixe Idee von uns war, sondern dass uns der Heiliger Geist geführt hat.

 

Netzwerk- Erfahrung

Es war faszinierend, wie der Kalender Kreise gezogen hat, obwohl wir auf kein professionelles Vertriebsnetz aufbauen konnten. Das Netzwerk unter uns Schönstättern und in Verbindung mit anderen christlichen Bewegungen ist weitverzweigt und stark. Da gibt es so vielfältige Kontakte in ganz unterschiedliche Kreise. Besonders berührt hat uns, dass sich so viele Menschen anstecken ließen und den Familienkalender dankbar als apostolisches Medium nutzten. Plötzlich wurde eine starke Kraft spürbar, die in einem Miteinander steckt. Auch hier gilt: "Nichts kann uns stoppen, wenn wir zusammenhalten!"

 

  

 



Inhalt
WO DER ALMRAUSCH BLÜHT
VORSICHT GESPRÄCH!
WAS HÄLT UNSERE EHE ZUSAMMEN?
WIEDER MAL BEZIEHUNGSSTRESS?
DICH NEU ENTDECKEN
NICHTS KANN UNS STOPPEN
„MITTEN DRIN“ – EIN INTERVIEW
DER SCHMALE WEG ZUR INNEREN FREIHEIT
„... DASS SIE SICH NICHT SO ALLEIN GELASSEN FÜHLT“
PERSÖNLICHE BEGLEITUNG
DER ERSTE FREUND
IN FREIHEIT SPRINGEN
BEI ALLEN UNARTEN AN DAS GUTE GLAUBEN
ICH GLAUBE AN DICH! WAS EIN VATER BEDEUTEN KANN
ERINNERUNGEN SÄEN
Meditation: tiefer gehen – höher steigen

  

zurück

 

Leserbriefe



Leserbrief verfassen