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BLITZLICHT AUS DER WERKSTATT



 

 

 

Im Anfang war die Redaktionskonferenz. Das gilt zumindest für die Entstehungsgeschichte der einzelnen Ausgaben von "unser weg".

 

 

Einmal im Jahr trifft sich das Redaktionsteam am Josef-Kentenich-Hof in Schönstatt/ Hillscheid, sammelt Themen, diskutiert Schwerpunkte und richtet sich immer wie der neu am Kommunikationsstil Pater Kentenichs aus. Eine wichtige Quelle, aus der wir dabei schöpfen, ist die Zeitschrift MTA, die Pater Kentenich selber ins Leben rief. Mit dieser Zeitschrift, die im März 1916 erstmals erschien, begann Pater Kentenich sein publizistisches Wirken. Der große Erfolg der Zeitschrift – immerhin konnte die Auflage der Zeitschrift innerhalb von zwei Jahren von hundert auf 2.000 gesteigert werden – macht eine Analyse lohnend und für unsere Arbeit fruchtbar. Beim Verfassen der Inhalte von "unser weg" orientieren wir uns am Kommunikationsstil Pater Kentenichs.

 

Interessant ist das Ergebnis einer Analyse der journalistischen Stilformen der Zeitschrift MTA. Ein Großteil der Artikel in der MTA waren Briefe, die meisten davon waren direkt an Pater Kentenich adressiert und enthalten persönliche Glaubens- und Lebenszeugnisse, die Pater Kentenich so beeindruckten, dass er die jeweiligen Autoren darum bat, die Schreiben zumindest in Auszügen in der MTA veröffentlichen zu dürfen. Die Texte drücken eine Unmittelbarkeit des Lebens aus und beschreiben geglückte Lebensvorgänge.

 

Das hat die damaligen Leser elektrisiert und den an der Front kämpfenden Sodalen Mut und Hoffnung gegeben. Immer wieder erreichen Pater Kentenich Stimmen wie die folgende: "Die MTA hat mir in der Kaserne schon manche erhebende Stunde geboten. Wieder und wieder griff ich danach und las die lebenswarmen Zeilen, was sonst nicht meine Gewohnheit ist", schreibt Alfons Weber in der Aprilausgabe 1916.

 

Auch wir sind ständig auf der Suche nach Geschichten, die Menschen bewegen. Jeder Einzelne findet solche Geschichten, wenn er still in sich hineinhört. Schreibt er sie auf, damit sie andere lesen können, entsteht mitunter ganz Neues. Der niederländische Geistliche und Schriftsteller Henri Nouwen beschreibt das in seinem Tagebuch wie folgt: "Wenn ich darüber nachdenke, wie mir die Gedanken gekommen sind, die ich zu Papier gebracht habe, geht mir auf, wie sehr sie das Ergebnis meiner Beziehungen zu anderen Menschen sind. Ich schreibe vor dem Hintergrund meiner eigenen Geschichte und meiner eigenen Erfahrungen, und andere Menschen geben mir Antwort mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen, und durch dieses Ineinandergreifen vieler Lebensgeschichten gewinnen die Gedanken ihre Gestalt. Irgendjemand könnte lesen, was ich geschrieben habe, und darin etwas entdecken, was ich selber gar nicht gesehen habe, und doch kann das, was er dann sieht, genauso wertvoll und wahr sein, wie mein eigener Gedanke." Treffender kann man es nicht ausdrücken.

 

 



Inhalt
SOZIALKOMPETENZ: DU BIST MIR WICHTIG
FACHKOMPETENZ: ICH WEISS, WAS DU EIGENTLICH KANNST
SELBSTKOMPETENZ: SANDWICHPOSITION ZWISCHEN CHEF UND MITARBEITERN
ZUR SELBSTKOMPETENZ FÜHREN: GOTTES IDEE VON DIR – KINDER ZU SICH SELBST FÜHREN
ALS EHEPAAR IN FÜHRUNG: GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER
KONZEPT NACH JOSEF KENTENICH: FÜHRUNGSKOMPETENZ
FÜHRUNGSKUNST KANN MAN LERNEN
IHRE HERZEN HABEN FEUER GEFANGEN ...
MEIN STIL
WERDE, WAS DU BIST
KRAFTQUELLE, DIE ZURÜCKFLIESST
BEWEGUNG FÜR DIE HERZEN
BLITZLICHT AUS DER WERKSTATT
WARTEN ...
MUTTER-SOHN-BEZIEHUNG: INNIG UND FREI
Meditation

  

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